Fujifilm X-T10: Kompakter und günstiger Bruder der Systemkamera X-T1

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Mit der Präsentation der Systemkamera X-T1 gelang Fujifilm vor gut einem Jahr einen Verkaufsschlager: Das Topmodell der X-Serie überzeugte durch professionelle Funktionen und durchdachte Bedienung. Nun legt man nach und bringt die neue Fujifilm X-T10: Deutlich kleiner, deutlich günstiger – aber mit den Genen des großen Bruders ausgestattet.

Schon Äußerlich ist auf den ersten Blick klar, dass diese Kamera aus dem Hause Fujifilm kommen muss: Nach wie vor schafft es kein anderer Hersteller, seinen Kameras einen solch überzeugenden Retro-Touch zu geben. Verglichen mit der Fujifilm X-T1 ist die neue X-T10 mit Abmessungen von 118 x 83 x 41 mm und einem Gewicht von 381 Gramm deutlich geschrumpft; zum Vergleich: Die X-T1 misst 129 x 90 x 47 mm bei einem Gewicht von 440 Gramm.

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Aus technischer Sicht gleichen sich beide Kameras deutlich: Beide nutzen den X-Trans-Sensor mit 16 Megapixeln, nutzen den gleichen Bildprozessor und kommen beide mit integriertem WiFi-Modul sowie einem klappbaren Display. Der Autofokus ist übrigens deutlich verbessert worden – wovon die X-T10 vom Start weg profitiert. Nutzer der X-T1 können die Vorteile durch Aufspiele einer neuen Firmware erlangen. Überhaupt sei hier einmal positiv erwähnt, dass sich Fujifilm recht häufig um bestehende kümmert und diese mittels Updates stetig weiter verbessert.

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Unterschiede zeigen sich an den Bedienelementen an der Oberseite: Hier finden sich nun zusätzlich Einstellungen für den Automatik-Modus, was vor allem Einsteigern entgegenkommen dürfte, dafür wurde auf die direkte Einstellung des ISO-Werts verzichtet. Analog zum Gehäuse kommt auch der Sucher kleiner daher und bietet nun eine Vergrößerung um den Faktor 0,62 – die X-T1 bietet eine 0,77fache Vergrößerung. Einen Vorteil bringt die neue X-T10 allerdings in Sachen Blitz: Sie hat einen solchen fest verbaut in Form eines ausklappbaren Blitzmoduls. 

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Wie bei Fujifilm gewohnt, kommt die Kamera in silbernem oder schwarzem Gehäuse und ist ohne Objektiv für rund 700 Euro erhältlich. Für etwa 100 Euro mehr erhält man die Kamera zusammen mit einem 16-50 mm Objektiv (3,5-5,6). Zudem ist die X-T10 zusammen mit einem 18-55mm Objektiv (2,8-4)  für rund 1.100 Euro erhältlich.

2 Kommentare

    • Joram
    • // > 19.05.15 @ 16:26

    Leider sind die Fuji-Linsen so dermaßen teuer.
    Ich habe die Fuji X100S und möchte sie nicht mehr missen, denn nie vorher hatte ich so eine starke Kamera in so einem kleinen Format mit so einem hervorragenden Sucher, Sensor und Bildprozessor. Aber manchmal, ganz selten, wünschte ich mir doch eine weitere oder längere Brennweite, sprich Wechselobjektive. Die X-T10 wäre da schon fein, da ich einen gewohnt tollen Body kriegen würde. Aber die zugehörigen Linsen kosten so abstrus viel, dass ich mir sowas nicht zulegen kann und will. Gerade die Festbrennweiten sind alle jenseits der 600 EUR angesiedelt, während ich für die Hälfte Linsen für meine Canon kriegen kann. Ich hoffe Fuji wird da bald den Käufern entgegen kommen und verträglichere Preise anbieten, dann würde ich gerne zugreifen.

    • unhyped
    • // > 19.05.15 @ 21:02

    Ja, das stimmt echt, dass die Objektiv-Preise ziemlich hoch sind … Aber ein Canon-Body kann auch nicht die Lösung sein ;-) Hast Du mal die Tele- bzw. Weitwinkel-Konverter für die 100S probiert? Sollen ja gar nicht so schlecht sein (kosten aber auch ziemlich viel). P.S.: Schöne Fotos auf deiner Website!

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