Im Test: Schindelhauer Friedrich – das Alltagsrad mit Style

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Die überaus schicken Fahrräder von Schindelhauer gab es hier schon des Öfteren zu sehen – darunter auch das ziemlich neue Modell namens Friedrich, ein komplett ausgestattetes Alltagsrad mit Schutzblechen, Gepäckträger und Lichtanlage. Freundlicherweise stellte Schindelhauer den Friedrich für einen Test zur Verfügung. Die perfekte Gelegenheit also, das Rad genauer unter die Lupe zu nehmen. (mehr …)

Flexibler Wandhalter für Fahrräder: Das Bike Dock von Flxble

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Das Angebot an Wandhalterungen für Fahrräder wächst ständig und mit dem Bike Dock von Flxble gibt es nun eine weitere attraktive Alternative: Diese Halterung aus europäischem Birkenholz fällt vor allem durch die gebogene Grundform und die beiden farbigen Halteriemen auf – diese sind in zwölf verschiedenen Farben lieferbar und lassen sich somit optisch perfekt an Wohnraum und Fahrrad anpassen. Das Bike Dock kostet 249 Euro und nimmt jedes Fahrrad bis zu einem Maximalgewicht von 20 kg und einer Lenkerbreite bis 60 cm auf.

Auf der gerade zu Ende gegangenen Berliner Fahrradschau wurde übrigens eine weitere, kompaktere Version des Bike Docks vorgestellt. Diese ist für ein Gewicht bis 17 kg und eine Lenkerbreite bis 55cm geeignet. Der Preis dieser neuen Version wird 219 Euro betragen.

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Urban Bikes mit Nabenschaltung: Überblick für die Saison 2014 (Teil 1)

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Langsam aber sicher verschwindet der Winter und die Laune steigt, auf’s Rad zu steigen. Zeit für eine Übersicht an Fahrrädern der Saison 2014, die sich dank verbauter Nabenschaltung in der Stadt wie auch auf Touren angenehm fahren lassen und durch ihr cleanes Design zu gefallen wissen.

Der große Vorteil einer Nabenschaltung ist, dass sie weitgehend wartungsfrei arbeitet und dank ihres gekapselten Aufbaus vor Verschmutzung geschützt ist, wodurch der Verschleiß gering ausfällt. Rein optisch ist eine Nabenschaltung zudem deutlich unauffälliger als eine Kettenschaltung und es lassen sich damit deutlich aufgeräumter aussehende Räder bauen. Die Kehrseite ist, dass der Preis einer Nabenschaltung höher und die Anzahl der Gänge geringer ist als bei einer Kettenschaltung. Abseits der grauen Theorie bleibt jedoch festzuhalten, dass auch die häufig anzutreffenden 8 Gänge einer Nabenschaltung den meisten Radlern im Alltag locker ausreichen dürften.

Noch ist das Angebot an Urban Bikes mit Nabenschaltung relativ überschaubar, doch scheint die Nachfrage stetig zu steigen – auch getrieben durch den Umstand, dass sich das Fahrrad immer mehr zum Lifestyle-Objekt entwickelt. Insbesondere relativ neue Fahrradmarken wie Schindelhauer treiben die Entwicklung in diesem Sektor voran und verbauen zudem innovative Antriebe wie den Gates Carbon Drive, ein Riemen der die herkömmliche Fahrradkette ersetzt, höhere Wartungsfreiheit verspricht und ohne Schmiermittel auskommt.

Die Übersicht ist in zwei Teile gegliedert: Dieser erste Teil führt Räder mit eher klassischer Optik auf, die großteils von kleinen aber feinen Manufakturen produziert werden. Der zweite Teil widmet sich dann den Modellen der größeren Fahrradmarken.

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Limitiert auf 30 Exemplare: Schindelhauer Siegfried RR

Schindelhauer-Siegfried-Singlespeed-RR-Road-Race-Rennrad

Schindelhauer legt in einer limitierten Kleinauflage von nur 30 Stück eine Road Race-Variante des Singlespeed-Rads „Siegfried“ mit dem Zusatz „RR“ auf. Dazu wurde das Rad mit einem Rennradlenker des amerikanischen Singlespeed-Spezialisten SOMA Fabrications, braunem Brooks-Lenkerband und großartigen, gelochten, Bremshebeln von TRP ausgestattet. Der Alu-pur belassene Rahmen hat zudem noch gravierte „RR“ Logos, außerdem ist der patentierte Belt-Port für den Riemenantrieb mit der jeweiligen Nummer des Rads gekennzeichnet. Wer eines dieser Einzelstücke erwerben möchte, sollte sich am besten schnell mit Schindelhauer in Verbindung setzen …

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Coboc eCycle: Puristisches E-Bike aus Deutschland

COBOC-eCycle-eBike-Pedelec-Messenger-Bike-Antrieb

Es tut sich etwas auf dem Fahrradmarkt: Mit Coboc betritt ein neuer Hersteller die Bühne der elektrisch unterstützten Bikes und legt dabei gleich einen großen Wurf hin. Das Coboc eCycle ist zunächst einmal ein aufs Wesentliche reduziertes Rad, bei dem maximale Funktionalität und kompromissloses Fahrvergnügen im Fokus stehen. Auffällig ist dabei die cleane Optik, alle technischen Komponenten sind elegant im Bahnrad-ähnlichen Rahmen versteckt; einzig der Nabenmotor am Hinterrad und die Steuereinheit (Powerschalter und Batteriestandsanzeige) im Oberrohr des Rahmens verraten den elektrischen Antrieb.

Zu den technischen Daten: Der Motor bietet über 500W Spitzenleistung und ist mit dem über 300 Wattstunden starken Akku genau auf das eCycle abgestimmt. Eine Gangschaltung ist übrigens nicht verbaut – dank der eigens entwickelten Motorsteuerung ist das Zusammenspiel von Muskelkraft und Antrieb so smart abgestimmt, dass die Schaltung schlicht überflüssig ist. In der Ebene bringt es das eCycle auf Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Selbstverständlich ist das Coboc eCycle aber auch auf StVO-konforme 25 km/h drosselbar, damit es vor dem Auge des Gesetzes keine Beanstandungen gibt. Der eigens entwickelte Rahmen wird übrigens, wie auch der Großteil der Komponenten, in Deutschland gefertigt. Beachtlich ist das geringe Gewicht des eCycles: Gerade einmal 13,9 kg bringt es auf die Waage und ausgeschaltet fährt sich das eCycle damit fast ebenso leicht wie ein herkömmliches Fahrrad.

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Dass ein solches Rad nicht von heute auf morgen entwickelt werden kann, dürfte auf der Hand liegen: Coboc wurde bereits im August 2011 gegründet und hat seitdem das eCycle – unter anderem mit den Modellen COBOC 2.0 und 3.0 – zur Marktreife entwickelt. Auf dem Weg dorthin haben die Karlsruher schon mehrere Innovationsgutscheine des Landes Baden-Württemberg, den Bundespreis Ecodesign und den Eurobike Gold Award 2013 gewonnen. Gute Vorzeichen also für einen erfolgreichen Marktstart des Coboc eCycles!

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Zukunftsvision eines Stadtrads: Canyon Urban Concept Bike

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Manchmal ist man einfach zu spät dran: Canyon ist als deutscher Hersteller hochwertiger Mountainbikes und Rennräder ein recht bekannt. Dass zur letzten Eurobike im September 2013 allerdings ein höchst interessantes Konzeptbike für die Stadt demonstriert wurde, ging völlig an mir vorbei. Wie dem auch sei, hier geht es jetzt um das „Canyon Urban Concept Bike“. Canyon selbst schreibt dazu auf Facebook:

Mit dem Urban Concept Bike stellen wir unsere Ideen und Lösungsansätze rund um das Thema urbane Mobilität erstmals einem breiten Publikum vor. Wir freuen uns auf den unmittelbaren Austausch und das direkte Feedback, um in der Folge unseren Einstieg in diese Produktwelt so eng wie möglich an den Ansprüchen unserer Kunden zu orientieren.

Dass dabei mehr als ein weiteres, gewöhnliches Citybike herauskam, ist augenscheinlich: Schutzbleche, Beleuchtung und Stauraum für Transportgüter sind Standard für ein Stadtrad, die Umsetzung ist allerdings technisch wie optisch schlichtweg hervorragend!

Meist werden diese Zubehörteile ja nachträglich an ein vorhandenes Fahrrad montiert und am Ende sieht alles wenig durchdacht und eher nach einem notwendigen Übel aus. Nicht so Urban Concept Bike: Der Frontscheinwerfer ist in den Steuersatz integriert, das Rücklicht ist Bestandteil der Sattelklemme. Highlight ist jedoch der abnehmbare Korb mit integriertem Tragegriff, welcher sich perfekt ins Gesamtbild des Bikes einfügt.

Zusätzlich hat man sich Gedanken zur Diebstahlsicherung gemacht: Über ein einheitliches Schließsystem soll man das Rad an festinstallierten Kabelschlössern andocken können, ähnlich wie es z. B. bei Call-a-Bike fix oder Rädern von StadtRAD Hamburg gehandhabt wird. Da der Erfolg solcher Lösungen immer von ihrer tatsächlichen Verbreitung abhängt, darf bezweifelt werden ob dieses System den Weg in das Serienprodukt findet. Eine gute Idee ist es aber allemal.

Bleibt zu hoffen, dass Canyon den „Einstieg in diese Produktwelt“ möglichst nahe an dieser Studie – und in absehbarer Zeit – realisiert. So gesehen hat es dann auch seine Vorteile, erst spät von dem Konzept erfahren zu haben: bis zur kommenden Eurobike 2014 sind es jetzt „nur“ noch 7 Monate.

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