MiniDrive: Unsichtbare und preiswerte Speichererweiterung für MacBooks

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Bild: Nifty MiniDrive

Wer ein MacBook Air oder eines der neuen MacBooks mit Retina Display kennt die Situation: Standardmäßig sind die Hauptspeicher-Kapazitäten knapp bemessen und für größere Varianten lässt sich Apple fürstlich belohnen (aufgrund der proprietären Speicherriegel kann man diese auch nicht einfach selbst umbauen). Bleibt noch der in den meisten Modellen eingebaute Slot für SD-Cards, mit welchem man dank günstiger SD-Karten ganz einfach den Speicher erweitern kann. Ein Haken ist hierbei, dass die SD-Karte außen ein gutes Stück vom Gehäuse herausragt.

Abhilfe schafft hier das MiniDrive aus USA: Dieser kleine Adapter nimmt eine Micro SD-Karte auf (derzeit bis maximal 64 GB erhältlich) und schliesst bündig – und somit fast unsichtbar – mit dem Gehäuse des Notebooks ab. Das MiniDrive ist für derzeit ca. 26 Euro via ebay erhältlich (inkl. Versand nach Deutschland).

Neben dem MiniDrive bietet das Kickstarter-Projekt Nifty MiniDrive im Grunde dasselbe Produkt – dem Anschein nach besser verarbeitet, teuer und leider derzeit (noch) nicht lieferbar.

Update (09.01.2014): Inzwischen kann das Nifty MiniDrive direkt bei Amazon bestellt werden.

Beleuchtung per App steuern: Philips „hue“

Neu von Philips ist „hue“ – ein Beleuchtungssystem, welches sich per Smartphone- bzw. Tablet-App steuern lässt. Das System besteht prinzipiell aus einem Steuergerät („Smartbridge“ genannt), welches an den heimischen W-Lan Router angeschlossen wird, den hue LED-Lampen (passend für die gängigen Fassungen E26 und E27) sowie der App für iOS und Android.

Mit dieser App können dann die einzelnen Hue-Lampen gesteuert werden: Neben der Lichtfarbe (es stehen ganze 16 Millionen Farbtöne zur Verfügung) kann auch eine Zeitschaltfunktion eingestellt werden. So kann man sich morgens automatisch mit einem langsam heller werdenden Licht wecken lassen oder sich zu einer bestimmten Uhrzeit mit selbst festgelegten Lichtintervallen an etwas erinnern lassen. Dank Internet-Anbindung ist das Licht auch dann steuerbar, wenn man nicht Zuhause ist.

Pro Smartbridge können 50 Lampen verwaltet werden, was für die durchschnittliche Wohnung durchaus ausreichend sein sollte ;-). Für jeden Raum können dann z. B. individuelle Farbstimmungen kreiert und gespeichert werden. Laut eigenen Angaben arbeitet Philips auch daran, eine Standortbestimmung ins System zu integrieren. Damit wäre dann denkbar, dass sich das Licht beim Betreten der Wohnung automatisch einschaltet. Ebenso sollen die Lampen künftig auch auf Videosignale aus dem Fernseher oder auf Sound-Signale aus der Hifi-Anlage reagieren können.

Bilder: Philips

Hue wird als Starterset – bestehend aus einer Smartbridge und drei LED-Lampen – für 199 € angeboten. Jede zusätzliche Lampe schlägt dann mit weiteren 59 € zu Buche. Zu kaufen ist das System vorerst nur im Apple-Store.

Nachtrag 1: Mit der Stromzufuhr verhält es sich wohl so, dass im Idealfall der angeschlossene Lichtschalter immer angeschalten bleibt – nur dann erhält der W-Lan Empfänger in der Lampe Strom und kann von der App gesteuert werden. Dies bedeutet also, dass man das Licht dann nur per App steuern bzw. ein- und ausschalten sollte. Nutzt man hingegen den Lichtschalter, um mal schnell das Licht an- bzw. auszumachen, leuchten die Hue-Lampen nur in ihrem Standardmodus und haben vorher eigestellte Parameter wie Helligkeit und Farbe vergessen (was dann wieder erneut per App aktiviert werden muss; Quelle: Macwelt). Dies dürfte dann im Alltag der größte Nachteil zu sein, da sicherlich nicht jeder sein Licht ausschließlich per App ein- und ausschalten möchte.

Nachtrag 2: Inzwischen ist das Hue-System als Starterset und Einzellampe im deutschen Apple-Store erhältlich.

Bang & Olufsen BeoPlay A9 Lautsprecher

Neu vorgestellt und ab Mitte November erhältlich: Der BeoPlay A9 Streaming-Lautsprecher von Bang & Olufsen. Dank seinem ungewöhnlichen Design sticht er aus der Menge „normaler“ Lautsprecher positiv heraus und kann so auch durchaus als schöner Einrichtungsgegenstand ernstgenommen werden. Das rund 70 cm Durchmesser große Cover des Lautsprechers kann in sechs Farben individuell bezogen werden, ebenso stehen drei verschiedene Hölzer für die Beine zur Verfügung (alternativ kann er auch ohne Beine an der Wand befestigt werden).

Bilder: bang-olufsen.com

Musik empfängt der BeoPlay A9 via Netzwerk-Anschluss oder W-Lan – auch ganz einfach über passende Apps für iOS (Airplay) und Android. Daneben stehen USB-Anschluss und Linie-In als weitere Eingangsquellen zur Verfügung. Der integrierte Verstärker leistet 160 Watt, im Lautsprecher sind ein 8 Zoll großer Bass, 2 Mittel- und 2 Hochtöner verbaut. Ein Wort zum Preis: 1999 Euro werden von B&O empfohlen.

Selected: iPad Sleeves

Sleeve, Case, Hülle, Tasche … wie auch immer – sein iPad steckt man unterwegs am besten in eine passende Verpackung. Um so besser, wenn diese auch noch gut aussieht. Nachfolgend daher hier eine kleine Zusammenstellung schlichter, individueller und schöner iPad-Sleeves. Genug getextet, here we go:

Bilder: etsy.com/shop/byrdandbelle, blxnk.com

Links: iPad Sleeve – Wool Felt and Leather von byrdandbelle (Wollfilz und Leder, hellgrau-meliert). Rechts: THE SLEEVE für iPad von BLXNK (Wollfilz, hellgrau-meliert, auch in dunkelgrau erhältlich).

Bilder: hardgraft.com, woodwood.dk

Links: X Pocket iPad Case von Hard Graft (Wollfilz und Leder). Rechts: Tablet sleeve von Eastpak by Wood Wood (Leder) aus der Kollaboration eben von Eastpak und den Dänen Wood Wood.

Bilder: herschelsupply.com, unitportables.com

Links: Heritage iPad Sleeve von Herschel Supply (Canvas und Leder, auch in dunkelblau erhältlich). Rechts: Unit 04 iPad Bag von Unit Portables (Polyester, in sechs weiteren Farben erhältlich).